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Donnerstag, 27. März 2014

Jetzt erst recht ....wir kämpfen weiter!

Am gestriegen Abend beschloss der Gemeinderat mehrheitlich die Schließung der Grundschule Pouch zum Ende diesen Schuljahres. Gleichzeitig wurden die Klassen der Grundschule Pouch auf die Grundschulstandorte in Friedersdrsdorf und Rösa aufgeteilt, wobei die Klassenverbände zerstört werden und damit für die meisten Schülerinnen und Schüler ein Lehrerwechsel verbunden ist.

Kinderfreundlich sieht anders aus Frau Bürgermeisterin! Wir bleiben dabei, diese Politik ist kinderfeindlich!

Die Gemeinde Muldestausee ist die einzigste Gemeinde im Land Sachsen-Anhalt (von den derzeitigen betroffenen Schulen) die die Klassenverbände zerstört und die Kinder in zwei verschiedene Schulen schickt.

Gleichzeitig wurde gestern Abend sehr klar und deutlich von dem Herrn Schneider geäußert, dass die Schließung der Grundschule Pouch nur der Anfang ist. Es wird langfristig nur zwei Schulen geben.
Dies heißt aber auch, dass die Grundschule Friedersdorf im laufenden Betrieb umgebaut werden muss und das Rösa ebenso geschlossen wird. Durch ein langfristiges Konzept hätte der Ausbau zweier Schulen erfolgen können, bevor man Schulen schließt. Das hat die Gemeinde Muldestausee versäumt. Vielmehr hat man auch jetzt wieder den Eindruck "Wir wurschteln mal darauf los und warten was von oben kommt".

Wieder werden unsere Kinder darunter leiden müssen!

Achja...um die Kinder ging es ja nie, es ging um die Finanzen!

Ging es wircklich um die? 

Ist das wircklich die günstigste Variante?
 


Samstag, 22. März 2014

Zitat aus einem Brief der Bürgermeisterin an das MdB Jan Korte



"Die Gemeinde Muldestausee hat im Auftrag einer im Rat vertretenen Fraktion im Jahr 2011 ein Strategiepapier zur Weiterentwicklung der Grundschulen in der Gemeinde Muldestausee erarbeitet und dem Gemeinderat empfohlen, keine Veränderungen an der Schullandschaft der Gemeinde vorzunehmen. Mindestens über den Schulplanungszeitraum 2014 bis 2019 sollten alle Grundschulen in gewohnter Weise weiter beschult werden. Konkrete Festlegungen zur Aufhebung eines Schulstandortes wurden nicht getroffen, eine Planung über den Zeitraum 2014 bis 2019 hinaus wurde nicht erstellt.
Erst nach 2019 sollte unter Berücksichtigung der Inklusion und der sich ständig ändernden  Gesetzeslage, auch im Hinblick auf Bildungswege in Sachsen-Anhalt, über die Aufhebung eines Schulstandortes nachgedacht werden, wobei aufgrund der Kapazität, der räumlichen Ausrichtung und der Standortfaktoren die Grundschulen Friedersdorf und Gossa als dauerhaft bestandsfähig empfohlen wurden."

Also doch eine Zwei-Standortlösung!

Wir müssen es noch mal deutlich sagen: Unsere Schule stürtzt nicht ein!

Immer wieder hören wir: Warum kämpft Ihr für eine baufällige Schule?

Die Antwort ist einfach: Diese Schule ist nicht baufällig! Sie ist sanierungsbedürftig genau wie andere Schulen auch.

Das letzte Baugrundgutachten stammt aus dem Jahr 2004. Im neuerlichen Gutachten wurde der Baugrund nicht untersucht.

Seit 2004 wissen also unsere Gemeinderäte von den Problemen des Baugrundes. Die Risse traten bereits 2002 auf. Jetzt will man uns erklären, die Schule würde gleich zusammen fallen. Das hat man den Muldensteinern auch bei der Kindertagesstätte Krümmelkiste erzählt. Sie steht immer noch, so wie unsere Schule seit 10 Jahren noch steht! Und warum haben sich unsere Gemeinderäte noch 2011 für vier Schulstandorte eingesetzt, da waren die Probleme doch schon bekannt?

Wir bestreiten nicht, dass wir eine sanierungsbedürftige Schule haben. Aber haben wir im Vergleich zu anderen Standorten die schlechteste? Nein. Es ist ein Schulbau, der auch in Zukunft für inklusives lernen geeignet ist. Die Turnhalle ist über die Straße, die Freisportfläche um die Ecke. Dieses Gebäude kann behinderten gerecht umgebaut werden, z.B. durch anbringen eines Außenfahrstuhles.

Ist es jetzt an der Zeit eine Schule zu schließen? Nein! Weder Gossa noch Rösa, noch Pouch oder Friedersdorf sind soweit her gerichtet, dass Sie die hinzukommenden Schüler einfach so aufnehmen können. Erfolgt der Umbau in Friedersdorf dann im laufenden Betrieb? Will man das den Kindern dort zumuten? Auch in Friedersdorf wird es eng und die Klassen durcheinander gewürfelt.

Wächst unsere Gemeinde zusammen, indem man die Kinder zusammen in die Schule schickt und für die Hortzeit wieder fein in die Ortschaften verteilt? Wohl kaum!

Für eine zukunftsweisende Entscheidung bedarf es mehr als nur ein paar Schülerzahlen und ein Gutachten. Dafür bedarf es einer Vision zur Entwicklung der Schulen in der Gemeinde, dafür bedarf es den Willen und das Engagement dafür. Wir sind bereit, daran mit zu wirken!

Donnerstag, 20. März 2014

Kuchenbasar in der Schule für eine Rettungstreppe


Den Anfang hat in der vorigen Wochen die dritte Klasse gemacht. Am Dienstag dem 11.03. wurde der erste Kuchenbasar durchgeführt. In dieser Woche gestalteten die Kinder der zweiten Klasse am Dienstag, den 18.03,. den Kuchenbasar. So kamen bereits über 250,00 € zusammen. Spitze liebe Kinder!

Dienstag, 18. März 2014

Samstag, 15. März 2014

Unsere 2. Freitagsdemonstration mit ca. 190 Teilnehmern


Nach einer kurzen Ansprache starteten wir unseren Demonstrationszug durch das Dorf.

Ein passendes Plakat. Warum überhaupt eine Schule schließen? Selbst in der Landes-CDU bahnt sich Widerstand an. Wir sind uns sicher -  ab 2017/18 reden wir über Verbundschulen.
Von der Schule zogen wir mit Paukenschlägen begleitet durch die Krinaer Straße und die Fischergasse zum Dorfplatz zurück.

Zahlreiche Eltern und Schüler reihten sich entlang der B 100 auf.

Jeder hielt sein Plakat, ob Groß ob Klein.

An der Bushaltestelle

Viele waren wieder gekommen um zu zeigen: So nicht!

Auf dem Dorfplatz sammelten wir uns und wieder stiegen unsere Luftballons mit unserem Wunsch "Rettet unsere Schule" in die Lüfte. 
Selbst das Kultusministerium teilte uns mit, dass es Ausnahmen geben kann. Fliegt Ballons - wir wünschen uns, dass der Mut unserer Gemeinderäte so groß ist wie ihr hoch steigt.

Lasst vier Schulen im Dorf! 


Dank allen Organisatoren und allen Ordnern sowie den eingesetzten Mitarbeitern des Ordnungsamtes der Gemeinde und des Landkreises, den Polizeibeamten und nicht zu vergessen allen Autofahrern auf der B 100 für Ihr Verständnis !


Haupt- und Finanzausschuss hat getagt

In der letzten Woche hat der Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Muldestausee getagt. Mit sechs Ja-Stimmen und einer Nein-Stimme sowie einer Stimmenthaltung empfahl auch dieser Ausschuss die Aufhebung des Grundschulstandortes Pouch.

Warum? Seit dem dieser Gemeinderat besteht hat er sich für den Erhalt aller vier Grundschulstandorte eingesetzt. Warum jetzt dieser Schwenk? Wegen der Schulentwicklungsplanungsverodernung? Wohl kaum. Selbst Gemeinderäte räumen mittlerweile offen und sogar schriftlich ein, dass die Schule nur aus finanziellen Gründen geschlossen wird. Wenn dem so ist, dann sollte man genau rechnen können, denn Pouch wird auf Dauer nicht die teuerste Schule sein.
Warum setzt man nicht weiter auf den Erhalt der vier Schulen bis 2017/18, selbst Rösa kann mit den 54 Schülern eine Ausnahmegenimigung erzielen. Und mal ehrlich, liebe Gemeinderäte, seit 2004 gibt es das Gutachten zum Baugrund der Schule Pouch, das ist 10 Jahre her und es hat Sie bisher nicht interessiert!